Wie Sie einen Weg aus der Komfortzone finden und Ihre Ziele erreichen!

Weg aus der Komfortzone finden um Ziele zu erreichen

Raus aus der Komfortzone

Haben auch Sie große Ziele? Vielleicht wollen Sie weniger Schokolade essen, Besser „Nein“ sagen können, das Rauchen aufhören, pünktlicher sein oder Sie wollen sich mehr bewegen? Was hindert Sie daran Ihre Ziele zu erreichen? Die Gründe und Ausreden warum es besser wäre, noch nicht heute mit dem Joggen anzufangen, sind vielfältig:

 

„Es ist viel zu nass. Da werden ja meine neuen Laufschuhe schmutzig.“

„Ich sollte vorher noch einmal meine Fitness beim Arzt checken lassen.“

„Ich habe noch keine geeignete Strecke gefunden.“

„Der Tag heute war viel zu anstrengend. Ich habe keine Kraft mehr und fange lieber erst morgen an.“ …

 


WARUM KNEIFEN WIR SO OFT?

Aus Bequemlichkeit und Angst! Wir fürchten unsere Komfortzone verlassen zu müssen und uns auf einen unsicheren Weg zu begeben. Wir lieben unsere Komfortzone. Sie bietet uns ein Umfeld in dem wir uns wohl fühlen. Wir können uns selbstsicher und routiniert verhalten. Folglich machen uns Dinge, die außerhalb unserer Komfortzone liegen Angst. Wir vermeiden sie oder zögern sie hinaus. Doch leider ist uns oft nicht bewusst, dass wir für unsere Bequemlichkeit einen hohen Preis bezahlen: Stillstand!

In unserer Komfortzone bewegen wir uns nur im altbekannten und gewohnten Umfeld. Genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben! Denn ohne neue Impulse von außen, werden keine Veränderungen angestoßen. Woher auch? Viele Erfahrungen finden erst außerhalb unserer Komfortzone statt. Unsere Träume, Ziele und Vision können wir erst dort realisieren. Um sie zu erreichen, müssen wir über unseren eigenen Schatten springen und uns mit unseren Ängsten konfrontieren.



UND WER HAT SCHULD?

Es gibt einen hirnphysiologischen Grund, der uns hindert neue Erfahrungen zu machen und unsere sichere Komfortzone zu verlassen. Das limbische System. Das limbische System hat uns schon Jahrtausende vor dem Aussterben gerettet. Seine Aufgabe ist es, unser Überleben zu sichern. Setzen wir uns neuen Situationen aus, bedeutet das eine Veränderung. In jeder Veränderung sieht das limbische System eine Gefahr für unser Leben. Deshalb schlägt es Alarm und lässt uns mit Angst reagieren. Oft können wir gar nicht so genau begründen, warum wir uns fürchten. Das limbische System sorgt in diesem Moment dafür, dass wir kein Risiko eingehen. Wir stellen uns der Veränderung nicht und kommen daher gar nicht erst auf die Idee unsere Komfortzone zu verlassen.



WARUM LOHNT ES SICH UNSERE KOMFORTZONE ZU VERLASSEN?

Lew Vygotzky (bekannt für seine Arbeiten in der Entwicklungspsychologie) bringt in seinem Komfort-Zonen Modell das Dilemma auf den Punkt.

Im Mittelpunkt unseres Denkens steht unser Komfort. Wir liegen bequem auf dem Sofa und genießen das gute Essen. Wir denken in gewohnten Mustern und schieben unsere Ziele mit Hilfe von Vermeidungsstrategien gekonnten vor uns her. Für unser Scheitern machen wir andere verantwortlich. Jedem Risiko und jeder Herausforderung gehen wir aus dem Weg. Daher ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass wir neue Erfahrungen sammeln oder uns persönlich weiterentwickeln.

Wagen wir es uns jedoch unsere Komfortgrenze zu überwinden und verlassen das Sofa, können wir eine große Bereicherung erfahren. Wir gehen neue Wege und betreten unbekanntes Terrain. Unsere gewohnten Denkschemata hinterfragen wir und werfen sie über den Haufen. Die neuen Erfahrungen und Perspektiven regen Lernprozesse an und unser Horizont wächst. Es stellt sich ein fantastisches Gefühl ein. Wir haben eine große Herausforderung gemeistert und unsere Ängste überwunden. Die Grenzen unserer Komfortzone erweitern sich. Was wir bisher als unangenehm und erschöpfend empfunden haben, können wir nun genießen.

Übertreiben wir es jedoch und setzen uns zu großen Herausforderungen aus, entsteht schnell Panik. Wir haben unseren Komfortbereich soweit verlassen, das nur noch eins zählt: zurück! Hier geht es ums Überleben. Im schlimmsten Fall führen solche Erfahren zu einem zwanghaften Festhalten an unserer Komfortzone. Getreu dem Motto Übermut kommt vor dem Fall, sollten wir daher auf ein übertriebenes Stürz in Extremsituationen verzichten.

Was lernen wir daraus? Verlassen Sie Ihre Komfortzone, aber achten Sie auf Ihre persönlichen Grenzen! Je öfter Sie sich außerhalb deiner Komfortzone bewegen, desto wohler werden Sie sich fühlen und desto vielfältiger wird Ihr Leben.



WIE FINDEN SIE NUN DEN RICHTIGEN WEG RAUS AUS DER KOMFORTZONE?

Versöhnen Sie sich mit Ihrer Unbequemlichkeit!

Akzeptieren Sie einfach, dass eine gewisse Überwindung zum Erreichen von Zielen dazu gehört. Nichts ist schließlich umsonst. Auch neue Erfahrungen und Erfolgserlebnisse kosten ein wenig Anstrengung.

Oft sind unsere Vorstellungen überzogen. Wir denken, dass das Erreichen unserer Ziele sehr viel Anstrengung benötigt. Doch wagen wir einen ersten Schritt, stellen wir meist fest: „So schlimm ist es doch gar nicht.“ Die Welt dreht sich weiter und Sie bleiben am Leben.

Wenn Sie versuchen die unangenehmen Gefühle, die entstehen wenn Sie Ihre Komfortzone verlassen, bewusst wahrzunehmen, werden Sie feststellen, dass sie schwächer werden. Dann weiten sich die Grenzen Ihrer Komfortzone aus und Sie lernen mit unangenehmen Gefühle anders umzugehen. Nach einer Weile sind Sie tatsächlich in der Lage mehr zu leisten ohne einen unangenehmen Druck zu verspüren.

Das sind doch gut Aussichten, für die es sich lohnt ein erster Schritt zu gehen, oder?

 

Noch ein paar Tipps:

  1.  Setzen Sie sich realistische Ziele.
  2. Fangen Sie mit kleinen Schritten an.
  3. Feiern Sie erste Erfolge.
  4. Erzählen Sie Ihren Freunden von Ihren Vorhaben.


… mit anderen Worten: FANGEN SIE AN – KOMMEN SIE FORT!

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